Das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Wien 22, Seestadt Aspern, ist eine allgemeinbildende höhere Schule mit dem Modellversuch Wiener Mittelschule in der Unterstufe.
Neben dem Hauptgebäude am Maria Trapp-Platz 5 gibt es einen weiteren Schulstandort in der Simonsgasse 23, der als Expositur geführt wird, beide befinden sich in Wien Donaustadt.

Die Schule in der Seestadt nahm im Herbst 2017 den Betrieb auf, derzeit wird die Schule bis zur
vierten Klasse Unterstufe geführt, der erste Oberstufenjahrgang beginnt voraussichtlich mit dem
Schuljahr 2022/23.
Der Standort Simonsgasse führt inzwischen alle Klassen bis zur Reifeprüfung.

An beiden Häusern zusammen besuchen derzeit ca. 950 Schülerinnen und Schüler die Schule, sie
werden von knapp über 100 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

Unser Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern Spielräume für Lernprozesse zu eröffnen und unterschiedliche Wissenszugänge zu ermöglichen.

Die Schulentwicklung achtet darauf, eine Corporate Identity herauszubilden, um beide Standorte umfassend zu etablieren und zu implementieren, daneben wurde im Schuljahr 2020/21 ein Konzept für eine schulautonome Oberstufe entwickelt, welches ab Herbst 2023 umgesetzt wird.

 

Das Schulgebäude in der Simonsgasse
Die Schule bietet mit 26 Klassenräumen, Teilungsräumen und zahlreichen Sonderunterrichtsräumen eine Vielfalt an Möglichkeiten:
1 Musiksaal, 2 Säle für Bildnerische Erziehung, je 1 Saal für Technisches und Textiles Werken, 2 EDV-Säle, 1 Chemiesaal, 1 Physiksaal, 1 Biologiesaal.
Daneben gibt es unsere multimediale Schulbibliothek, besondere Bereiche für die Nachmittagsbetreuung, ein Buffet sowie 2 Turnsäle und eine Außensportanlage im Grünen. Die großzügig angelegten Höfe bieten zahlreiche Freiflächen und eine Bühne mit Zuschauerplätzen.
Die Aula dient ebenfalls als Veranstaltungsraum.
Unser Schulgebäude wurde von dem bekannten Architekten und großen Künstler Günther Domenig vor ca. 25 Jahren geplant.
Günther Domenig wurde 1934 in Klagenfurt geboren, studierte an der Technischen Universität Graz, an der er später lange Zeit als Professor für Architektur tätig war. International übte er wesentlichen Einfluss aus, indem er später dem Zeitgeist entsprechende Richtungen wie Brutalismus und Dekonstruktivismus vorwegnahm. Neben der Zentralsparkassenfiliale in Favoriten, dem T-Center in Wien und dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg ist wohl sein Steinhaus am Ossiacher See das bekannteste und persönlichste Werk des Künstlers. Günther Domenig starb 2012 in Graz.